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4 verschiedene
Gartentypen

Die Gestaltung der eigenen vier Wände verrät meist viel über den Bewohner des Hauses. Herrscht Gemütlichkeit oder überwiegen strenge Formen? Persönliche Vorlieben wie diese sollten sich auch im eigenen Garten wiederfinden, immerhin gilt er als das grüne Wohnzimmer. Doch oftmals fällt es Grundstücksbesitzern schwer, die eigenen Vorstellungen vom privaten Grün zu beschreiben. Deshalb haben wir gemeinsam mit der Diplom-Psychologin Gerlinde Lahr ein Konzept erarbeitet, das dabei eine wertvolle Unterstützung liefert: Anhand von vier Gartentypen - Ästhet, Genießer, Design- oder Naturfreund - können Sie herausfinden, welcher Garten zu ihnen passt.


Designfreunde

KLARE LINIEN & EDLE FORMEN

repräsentativ, reduziert, flexibel, geometrisch, elegant

Designfreude gelten als extrovertiert, offen und kommunikativ. Sie laden gern in ihren repräsentativen Garten ein, bei dessen Gestaltung sie Wert auf hochwertige Details legen. Gestaltungselemente ordnen sich in ihrer Anlage immer dem Grundsatz unter: "Form folgt Funktion", verzichten demnach völlig auf rein dekoratives oder gar verschnörkeltes Beiwerk.

Gärten für Designfreude sind von offener Gestaltung und großer Ruhe bei Form- und Farbwahl gekennzeichnet, wobei kräftige farbliche Akzente in Form rotlaubiger Solitäre oder leuchtend bunter Kissen auf schlicht-eleganten Gartenmöbeln das Grundkonzept noch betonen.


Geniesser

Opulenz und Üppigkeit

gefühlvoll, üppig, klassisch, paradiesisch

Genießergärten leben von der Vielfalt - und das sowohl bei Formen und Farben als auch bei Materialien und Pflanzen. Entsprechend sind Opulenz und Üppigkeit Trumpf, aber immer fein abgestimmt und wohl dosiert. Natürlich soll das Blütenmeer als Ganzes wirken, aber die Feinheiten jeder einzelnen Pflanze sollen dennoch sichtbar bleiben, denn der Genießer schöpft zwar gern aus dem Vollen, legt aber Wert darauf, dass jedes Element gut zur Geltung kommt und der Garten Reize für alle Sinne bietet - und das möglichst rund ums Jahr.

Der Genießergarten ist so angelegt, dass er mit wechselnden Perspektiven und Jahreszeiten immer wieder neue und auch überraschende Gartenbilder entstehen lässt. Die Besitzer teilen die Freude an ihrem Garten gern mit anderen und nutzen ihn auch als großzügig gestalteten Festsaal unter freiem Himmel.


Ästheten

Rückzug und Genuss

kontemplativ, kreativ, sensibel, elegant

Ein Garten für Ästheten ist ein fein austariertes Gebilde aus Zutaten, von denen jede als einzelne große Fasziniatin ausstrahlt und die in der Summe einen hoch ansprechenden Gesamteindruck ergeben. Dabei steht die Pflanze unangefochten an erster Stelle. Bei der Auswahl der einzelnen Zutaten wird sehr viel Wert auf jedes Detail gelegt, so dass Blattfarben und -strukturen ebenso eine Wertschätzung erfahren wie die Bearbeitungsart von Stein und Holz. Dabei geht es mehr noch als bei allen anderen Gartentypen darum, den Stil des Gartenbesitzers in seinen Garten zu transportieren und diesen so zum unverwechselbaren und individuellen Spiegel seiner selbst zu machen.

Der Ästhetengarten ist vor allem darauf angelegt, seinen Besitzer zu erfreuen und ihm die Möglichkeit zu Rückzug und Genuss zu bieten. Durch die geschickte Anlage von Gartenzimmern, Sichtachsen und -begrenzungen und eine durchdachte Wegeführung präsentiert sich der Ästhetengarten seinen Besitzern immer wieder neu, und damit diese die Vielfalt der Details und Perspektiven in aller Ruhe auf sich wirken lassen können, gehört zu einem solchen Garten immer die Anlage mehrerer intimer Sitzplätze, an denen sich der Gartenbesitzer ganz in die Betrachtung seine Refugiums vertiefen kann.


Naturmenschen

Mekka für gute Beobachter

naturverbunden, farbenfroh, organisch, wandelbar

Im Naturgarten steht ein möglichst vielfältiges Gartenerlebnis mit Eindrücken für alle Sinne durch die Nachbildung verschiedener natürlicher Situationen im Mittelpunkt. Eine große Rolle spielt dabei die Regionalität von Pflanzen und Baustoffen. Sie garantiert, dass sich das entstehende Gartenbild harmonisch in die umgebende Naturlandschaft einfügt und der Gartenbesitzer lange Freude an den eingesetzten Materialien hat, da sie aufgrund ihrer regionalen Herkunft bestens auf die jeweiligen Klima- und Bodenbedingungen vor Ort eingestellt sind.

Der Naturgarten ist der wildeste unter den Gartentypen, dabei aber keinesfalls mit Wildwuchs zu verwechseln. Vielmehr besteht die Kunst darin, den Garten so anzulegen, dass die scheinbare Natürlichkeit ganz subtil dennoch Strukturen und Räume erkennen lässt. Auch bedarf es einer ordnenden und begleitenden Hand, um auch über die Jahre die einmal angelegte Vielfalt zu bewahren. Dabei ist der Naturgarten ein Mekka für gute Beobachter. Pflanzen und Materialien werden so ausgewählt, dass sie kleinen und großen Lebenwesen Lebensraum und Nahrung bieten.