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Altweibersommer 2012

 

 

Früher hing das Wohl einer Familie ganz unmittelbar vom jährlichen Ertrag eines Gartens ab. Heute dient das eigene Stück Land vor allem dem Wohlbefinden der Seele.

Einen Korb voller Gemüse ernten, Stauden ausgraben und teilen, Pflanzpläne schmieden und auf die Jagd nach den gewünschten Sorten gehen bringt jenes Glück in unser Leben, das man nirgends kaufen kann.

Stilvoll relaxen, etwas "garteln" - alles zu seiner Zeit und im richtigen Verhältnis. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen mit 'BOHR - Ihr Gärtner von Eden' den perfekten Genuss der herbstlichen Zeit.

 

 

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aber nur bis zum 29.09.12

 

Wert-Erhaltung durch fachgerechten Baum-, Gehölz- und Strauchschnitt

 

Bäume und Sträucher sind gestalterische Merkmale eines jeden Gartens. Sie faszinieren mit Blüten, Früchten, bunten Blättern und farbigen Rinden und bilden den Rahmen eines jeden Gartens. Der spezielle Standort der Pflanze, die richtige Düngung und die notwendigen Pflegemaßnahmen, dazu gehört auch das Schneiden, sind maßgebend und entscheidend für den Wuchs, die Gesundheit und die farbenprächtigen Blüten der Vegetation in ihrem Garten.

Es gibt Sträucher und Bäume, die nur in der vegetationsruhenden Zeit geschnitten werden, andere die nach der Blüte im Sommer beschnitten werden sollten und wieder andere, die stark, ja bis auf den Stock oder nur ganz wenig ausgeschnitten werden dürfen.

Vor allem für Obstbäume, Beerensträucher, fruchttragende Gehölze ist ein zu dieser Jahreszeit jährlich wiederholender Schnitt für einen starken Ertrag und schöner gesunder Fruchbildung notwendig. Gerade junge Pflanzen benötigen einen Erziehungschnitt, damit die Wuchsform der entsprechenden Nutzung angepasst und gesunde Blätter und Früchte gedeihen können. Dieses ist die beste und natürlichste Pflanzenschutzmaßnahme, damit die Sonne ihre Strahlen auch in den Habitus der Gehölze einbringen kann.

So verschieden die Gehölze sind, so verschieden sind auch die Schnitte und Pflegemaßnahmen.

Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot zur fachgerechten Ausführung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

 

Jetzt ist die richtige Zeit, Nematoden auszubringen

 

Dickmaulrüssler richten in Privatgärten enorme Schäden an. Besonders stark werden Moorbeetpflanzen, wie Rhododendron, Azaleen, Erika, Callunen, Taxus-Arten sowie Cyclamen, Fuchsien und Erdbeeren geschädigt. Oft wird ein Befall an den typischen Blattschäden mit buchtenförmigen Fraßschäden, verursacht durch den Reifungsfraß der Käfer festgestellt. Viel schlimmer ist aber der Schaden, den die im Boden lebenden Larven verursachen. Sie fressen an den Wurzeln, was zur Folge hat, daß die Pflanzen unter Wasser- und Nährstoffmangel leiden.

Nützliche Nematoden werden gegen Dickmaulrüssler mit Erfolg eingesetzt.

Von Mitte August bis Ende September ist die richtige Zeit Nematoden wirkungsvoll auszubringen.

Herbstdüngung

 

Das letzte Mal in diesem Jahr sollten nun die Rasenflächen und Stauden gedüngt werden.

Sie schaffen damit die Grundlagen, um in das nächste Gartenjahr mit gestärkten Pflanzen und Rasen zu starten. Es gibt 3 Hauptnährstoffe für die Pflanzen: Stickstoff für das Wachstum und die grüne Farbe, Phosphor für die Blüten und Fruchtbildung und das Kalium für die Stärke, Widerstandsfähigkeit und Krankheitsresistenz der Pflanze. Dazu kommen verschiedene Spurennährstoffe z. B. Magnesium. Im Herbst sollte die Düngung mit einem Kaliumbetonten Dünger vorgenommen werden. Sie erreichen dadurch eine bessere Frost- und Krankheitsresistenz der Gräser und beugen dem Schneeschimmel vor. Das Wurzelwachstum wird im Herbst nochmals angeregt und der neue Austrieb im Frühjahr gestärkt.

Die entsprechenden Dünger erhalten Sie bei uns!

 

Mehr darüber

Das grüne Wunder - Sprache der Bäume

 

Wer Bäume für stille Bewohner hält, der irrt. Jüngste Forschungen zeigen, dass Bäume untereinander kommunizieren. Ahorn plaudert mit Ahorn, Erle mit Erle und auch Weiden, Pappeln und Birken tauschen sich aus. Mit ihrer Sprache versuchen sie sich gegenseitig vor Schädlingen zu warnen:

Das heißt, sie senden Duftstoffe aus, die den Nachbarsbäumen sagen, sie sollen mit der Abwehr beginnen oder Nützlinge anlocken. Über bis zu 10 Meter Entfernung können so Bäume miteinander „schwatzen“.

Echter Mehltau

 

So schön das Gärtnern sein kann, so anstrengend und nervenraubend ist es, wenn die eigenen Pflanzen von Insekten oder Krankheiten befallen sind. Besonders tückisch ist der Mehltau

Echter Mehltau sitzt immer als abwischbarer, weißer, später schmutzig-bräunlicher Belag auf den Blattoberseiten. Die Blätter verbräunen und vertrocknen. Echte Mehltaupilze fliegen als Sporen an, bleiben auf den Blättern liegen und keimen dort zu einem Pilzgeflecht aus.

Milch gegen Mehltau - dieses einfache Hausmittel hat sich schon sehr häufig bewährt: Mischen Sie einen Teil Wasser mit neun Teilen Milch und sprühen Sie die Mixtur auf die befallene Pflanze. Wichtig ist, dass es sich um Frischmilch handelt. Das Lecithin in der Milch bekämpft den Pilz und das Natriumphosphat stärkt die Abwehrkräfte der Pflanze. Die Prozedur sollten Sie zwei bis dreimal in der Woche wiederholen.

Tipps unserer Gärtnerin Wenke Lorson

 

Herbstlicher Zauber im Staudenbeet

Gräser sorgen im Staudenbeet für Struktur und lockern üppige Blütenbepflanzungen durch ihren natürlichen Schwung und ihre Anmut auf. Auch in Einzelstellung machen Gräser eine gute Figur und setzen im Garten Kontraste.

Viele Gräser treiben spät aus und entfalten erst im Sommer ihre volle Schönheit. Als Partner eignen sich deshalb am besten Spätsommerblüher. Ein hübsches Paat für einen fulminanten Sommerausklang sind beispielsweise die Rutenhirse (Panicum virgatum) zusammen mit der Sonnenbraut (Helenium).

Zur Hochform laufen viele Gräser noch einmal im Herbst auf, wenn sich ihr Laub kräftig rot oder orange färbt. Die schönste Ausfärbung zeigen Gräser, die in der vollen Sonne wachsen. Sandrohr (Calamagrostis), Pfeifengras (Molinia) und Plattährengras (Chasmanthium) verfärben sich dann leuchtend gelb und die Ruten-Hirse (Panicum) tönt sich sogar kräftig braunrot. Mit herbstblühenden Stauden wie Astern, Chrysanthemen und Fetthenne (Sedum) bilden diese Gräser ein unschlagbares Team, denn sie bleiben bis zum Ende der Gartensaison attraktiv und schmücken die Beete teilweise bis in den Winter hinein.

Gräser sollten generell erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden, denn sie haben selbst im Winter, mit Raureif bedeckt, noch großen Zierwert. Ist der Herbst nicht zu regnerisch, überdauern einige Gräser sogar bis zum Frühling. Das Chinaschilf (Miscanthus) hat sich auch unter Schneelast als besonders standfest und dauerhaft bewährt.

Ihre

Wenke Lorson